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 Betreff des Beitrags: Die Geschichte des Taxi!
BeitragVerfasst: Montag 30. November 2009, 12:27 
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Taxikönig
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So entstand das Deutsche Taxiwesen!!!

17.Jahrhundert

1662
Pferdewagen werden in Paris zur Vermietung angeboten

1688
Türkische Sesselträger in München
In München institutionalisierte sich 1688 eine eigene Zunft der türkischen Sesselträger. Nach dem Sieg über die Türken kammen auch Kriegsgefangene nach München. Diese wurden zur Zwangsarbeit eingesetzt, so auch als Sänftenträger am kurfürstlicheh Hof und bei den Adeligen, die sich dann in einer eigen Zunft formierten.

18.Jahrhundert

24.12.1739
In Berlin wird die Genehmigung für das erste öffentliche Lohnfuhrwesen erteilt.

19.Jahrhundert

1811
Warschauer Droschken
Im Jahre 1811 führte der Dessauer Pferdehändler Alexander Mortgen (oder Mortier) in Berlin die „Warschauer Droschken“ ein, die bereits in Petersburg und Warschau im Einsatz waren.

1876
Gründung des DLV Droschkenvereins zu Leipzig
14.09.1876Gründung des DLV Droschkenvereins zu Leipzig

1896
Erste Kraftdroschek mit Taxameter wird bei Daimler bestellt
26.6.1896:Der Stuttgarter Unternehmer Friedrich Greiner bestellt die erste Kraftdroschke mit Taxameter. Zehn Jahre nach der Geburtsstunde des Automobils wurde das erste als Taxi ausgestattete Fahrzeug bestellt und ein Jahr später in Betrieb genommen.

1899
Benzindroschke
Den Siegeszug der motorisierten Personenbeförderung leitete 1899 eine Daimler Benzindroschke ein, angetrieben von einem 2-Zylinder-Motor mit Glührohrzündung.

20.Jahrhundert

1906
Leipzigs erste Kraftdroschke nimmt ihren Betrieb auf
20.3.1906: Die erste Kraftdroschke in Leipzig nimmt ihren Betrieb auf

1907
Gründung der VDK, In München kann telefonisch ein Taxibestellt werden
Die Berliner Droschkenkutscher gründen die VdK ("Verein der Kraftdroschkenbesitzer Groß-Berlin") als Selbsthilfeverein. Dieser hat den Zweck für die Haftpflichtschäden seiner Mitglieder einzutreten.
15.1.1907:In München kann telefonisch ein Taxi bestellt werden
"Ein großes Entgegenkommen beweist die Generaldirektion der Bayrischen Posten gegenüber dem Autodroschkenverkehr, indem sie ab 15. Januar eine praktische Neuerung genehmigte. Man kann nun in München durch Vermittlung des Telegraphenamtes telephonisch unter der Rufnummer 48 13 bei der Hauptpost Automobildroschken vom Warteplatz Max-Josef-Platz bestellen"

1912
Erste Rufsäule wird in Hamburg installiert

1916
Verbot mit der Kraftdroschke Vergnügungsfahrten durchzuführen
1.11.1916: Der Krieg beherrschte das Land, Lebensmittel wurden rationiert, auch die Kraftdroschken waren betroffen. Es wird ein Verbot erlassen, mit der Kraftdroschke Vergnügungsfahrten durchzuführen. Fahrten konnten nur mit besonderer Genehmigung durchgeführt werden. Der Fahrgast musste vor Fahrtbeginn eine entsprechnede Genehmigung vorweisen.

1917
Gründung der Einkaufsgenossenschaft der Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer Münchens
7.11.1917:Die Einkaufsgenossenschaft der Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer Münchens wird gegründet und am 15.11.1917 in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht München, Band IV Nr. 24 eingetragen.
(Die Einkaufsgenossenschaft ging aus dem Zusammenschluß der Lohnkutscherinnung und der Innung des Karftdroschkengewerbes hervor.)

1925
Inbetreibnahme der Autorufzentrale in Leipzig

1926
In München und Berlin werden Rufsäulen errichtet
In München werden die ersten Rufsäulen errichtet.
Berlin richtet ein Rufsäulensystem ein, das 1928 wieder scheiterte

1928
Fahrt des »Eisernen Gustavs« von Berlin nach Paris
02.04.1928 - 04.06.1928: Fahrt des »Eisernen Gustavs« von Berlin nach Paris (siehe Personen in der Geschichte)
1.Mai.1928: Gründung der "Arbeitsgemeinschaft der Berliner Kraftdroschkenverbände"
1928: Das Rufsäulensystem in Berlin scheiterte mit einem Verlust von 600.000 Reichsmark.
Nach dem Berliner Tarif bestand keine Bedienpflicht der Rufsäule. Da die Anfahrt nur mit 0,25 RM berechnet werden durfte, von der der Fahrer 0,10 RM und die Betreibergesellschaft 0,15 RM erhielten.
Der Betrieb wurde am 23.10.1928 eingestellt.

1932
In Berlin dürfen die Droschken nur jeden zweiten Tag fahren
6. März 1932: Ab dem Datum durften die Kraftdroschken wegen der wirtschaftlichen Notlage Deutschlands in Reichshauptstadt nur jeden zweiten Tag fahren. Die Droschken mit gerader Nummer an geraden Tagen und die mit ungeraden Nummern an ungeraden Tagen.

1949
Gründung der Taxigenossenschaft Leipzig e.GmbH
18.02.1949:Gründung der Taxigenossenschaft Leipzig e.GmbH

1953
Die ersten Funktaxen werden in München eingesetzt
März 1953: Hans Sixt setzt in München die ersten Funktaxen ein. Da die Herstellung der Funkgeräte noch in Deutschland verboten war mußten die Geräte aus Amerika eingeführt werden. Die Fahrzeuge waren mit einen runden Schild und einem Blitzsymbol und der Aufschrift FUNKTAXI gekennzeichnet.
Den Betrieb der damals moderensten Einrichtung eröffnete der Oberbürgermeister Thomas Wimmer

1966
Die Trennwandverordnung tritt in Kraft
06.01.1966:Am 6.1.1966 trat die »Trennwandverordnung« unter den Bundesverkehrsminister Georg Leber (SPD) in Kraft.

1969
Änderung der »Trennwandverordnung« in eine Kann-Vorschrift
14.05.1969:Am 14.5.1969 wurde die »Trennwandverordnung« in eine Kann-Vorschrift geändert

1971
Einführung der Taxifarbe RAL 1015 (Taxiweiß)


1995
Stiller Alarm im Dachzeichen genehmigt
Feb. 1995: Hans Meißner wird zum Präsident des Taxi-Bubdesverband gewählt und löst somit Heinz Peter ab, der laut Satzung nicht mehr kanditieren konnte, weil er die Altersgrenze überschritten hatte.
1.8.1995 Blinkendes Dachzeichen als stiller Alarm genehmigt. Die Änderung in der BOKraft tritt nach anfänglichen Widerstand der Bundesländer in Kraft, die einen Reizüberflutung der Passanten in den Städten befürchtete. In einer Gefahrensituation kann der Fahrer das Blinken der Leuchtdioden im Dachzeichen auslösen, die dr Fahrgast nicht bemerkt, daher Stiller Alarm. Weiterhin kann auch der laute Alarm ausgelöst werden.

21.Jahrhundert

2000
Bekämpfung der Schwarzarbeit im Taxigewerbe
4.5.2000:550 Beamte des Zolls führen in Osnabrück eine Großrazzia durch um die Schwarzarbeit im Taxigewerbe zu bekämpfen.

2003
1.7.2003:München: Nach 30 Jahren Flughafenbetreuung löst die Isar-Funk-GmbH die Taxivereinigung München e.V. ab

2005
November 2005: Freigabe der Taxifarbe in Baden-Württemberg

2007
Rauchverbot im Taxi
24.1.2007: Der Aufsichtsrat der Taxi München eG beurlaubt Hans Meißner nach Bekanntwerden des Strafbefehls wegen Beihilfe zum Sozialversicherungsbetrugs. (Geisterfahreraffäre)
1.7.2007: Einführung eines generellen Rauchverbots für Taxen

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das Leben ist wie ein Spiel,mal gewinnt man mal verliert man...


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